Berga und die Region

Der Ort Berga

Berga zählt zu den ältesten Orten der Goldenen Aue, die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 985. Damals (am 5. Februar 985) schenkte König Otto III seinen Hof in Berge im Helmegau der Äbtissin Mathilde von Quedlinburg. Der Ortsname wird als eine „Siedlung am Berge“ gedeutet. Berga lag im Amt Kelbra, welches von den Grafen zu Stolberg und den Grafen von Schwarzburg verwaltet wurde.

 

Heute hat sich Berga für eine gewerbliche Entwicklung entschieden. Im östlichen Ortsteil entstanden zwei Gewerbegebiete, die Besiedlung des ersten Gewerbegebietes ist fast abgeschlossen. Durch die sehr günstige Verkehrsanbindung über die B80, B85 und A38 sowie die Bahnlinie Halle-Kassel ist Berga als Gewerbestandort sehr attraktiv.

Blick auf die Kirche "Peter und Paul", im Hintergrund das Kyffhäuser Denkmal

Eines der auffälligsten Gebäude im Ort ist die neogotische Kirche „Peter und Paul“.  

Sie steht auf einer Anhöhe im Nordosten des Ortes und ragt somit weit in das Land hinein. Der Bau des Gotteshauses wurde am 11. Juli 1898 durch die Apostel Peter und Paul geweiht.

Im Glockenturm findet man noch heute einige Elemente vom ersten Bau der Kirche.

 

Bevor die Kirche auf der Anhöhe erbaut wurde, stand vermutlich eine Festungsanlage auf dieser. Noch heute findet man auf dem Kirchengelände einige Reste einer Burg. Grabungen haben ergeben, dass dieser Platz bereits in prähistorischen Zeiten besiedelt wurde.

Der Ort selbst gehört nicht zu den typischen Urlaubsorten, eignet sich aber aufgrund seiner Lage hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge, z.B. in den Harz oder auf den Kyffhäuser.